Modelle sehen die Demokraten im Repräsentantenhaus vorn
Prognosestand vom 27. bis 31. Oktober 2026 für Repräsentantenhaus und Senat.
Die Modelle und Prognosemärkte vom 27. bis 31. Oktober 2026 sehen die Demokraten im Repräsentantenhaus vorn. Die Werte für eine demokratische Mehrheit liegen zwischen 83 Prozent bei Decision Desk HQ und 95,1 Prozent im Silver Bulletin. Der Mittelwert aus 31 bis 33 Prognosen, den Good Authority ausweist, liegt bei 90 Prozent.
Uneins sind die Quellen über die Größe der Mehrheit. Die Spanne der Modelle reicht von etwa 227 bis 253 demokratischen Sitzen. Cook nennt 227 bis 240. Sabato zählt 225 demokratische Sitze, 193 republikanische und 17 Toss-ups. Inside Elections erwartet ein Plus von 20 bis 30 Sitzen. Für die Mehrheit sind 218 Sitze nötig. Die Demokraten brauchen dafür netto drei Sitze.
Der Generic Ballot von Silver Bulletin und Decision Desk HQ liegt bei D plus 8,9. Die aktuelle Sitzverteilung wird je nach Quelle mit 220 zu 212 oder 218 zu 214 für die Republikaner angegeben.
Im Senat ist die Streuung größer. Race to the WH liegt bei 78 Prozent, das Silver Bulletin bei 77,7, Kalshi bei 72,5, Polymarket bei 71, Split Ticket bei 70, Decision Desk HQ bei 63 und The Economist bei 56 Prozent. Good Authority weist für 31 bis 33 Prognosen einen Mittelwert von 66 Prozent aus. The Economist hat die Chance zuletzt von 62 auf 56 Prozent gesenkt.
Cook erwartet im Senat netto zwei bis sechs Sitze für die Demokraten, Inside Elections vier bis sechs. Sabato sieht sie bei 51 bis 52 Sitzen knapp vorn. Die Demokraten brauchen 51 Sitze, weil der Vizepräsident Republikaner ist. Im amtierenden Senat sind 53 Sitze republikanisch und 47 demokratisch. Netto sind vier Sitze nötig.
Die Balken stehen auf den Seiten zum Repräsentantenhaus und in der Wahlnacht. Die sieben Rennen stehen beim Senat.