AP projiziert El-Sayed als Sieger der Senatswahl in Michigan
Der Demokrat behält laut Projektion den offenen demokratischen Sitz, Rogers hat seine Niederlage bisher nicht eingeräumt.
Die Nachrichtenagentur AP projiziert den Demokraten Abdul El-Sayed als Sieger der Senatswahl in Michigan. Er setzt sich laut dieser Projektion gegen den Republikaner Mike Rogers durch. Das melden die Detroiter Sender WXYZ und WDIV unter Berufung auf die AP, beide veröffentlicht am 4. November 2026 um 8:28 Uhr MEZ. Die Uhrzeit der Projektion selbst nennen die Berichte nicht. Es ist eine Projektion, kein amtliches Endergebnis.
Laut der Ergebnistabelle bei WDIV lag El-Sayed bei 72,4 Prozent der ausgezählten Wahlbezirke bei 52 Prozent, Rogers bei 46 Prozent (abgerufen gegen 9:10 Uhr MEZ). Die Libertäre Lydia Christensen und der Unabhängige Tim Long kamen auf je 1 Prozent. Rogers sagte laut WXYZ gegen 7 Uhr MEZ vor Anhängern, er sehe noch einen Weg zum Sieg. Ein Eingeständnis meldeten die Berichte bis 9:15 Uhr MEZ nicht.
Der Sitz war bisher in demokratischer Hand, Amtsinhaber Gary Peters trat nicht wieder an. An der projizierten Mehrheit im Senat ändert Michigan nichts. In der Rechnung dort kämen die Demokraten mit den projizierten Siegen in Texas, Ohio, Kansas, Iowa und Michigan auf 52 Sitze, die Republikaner auf 46.
Ohne Projektion sind damit noch Maine und Alaska. In Maine hat Susan Collins ihre Niederlage gegen Troy Jackson eingeräumt, die AP hatte das Rennen bis zuletzt nicht entschieden. In Alaska folgt die Ranked-Choice-Auszählung am 18. November, mehr dazu bei der Auszählung. Die Balken in der Wahlnacht zeigen weiter die Prognosen vom Wahltag.