Deutsch
Midterms 2026

AP projiziert Jackson als Sieger der Senatswahl in Maine

Nach dem Eingeständnis von Collins entscheidet auch die Nachrichtenagentur, ohne Projektion ist nur noch Alaska.

Die Nachrichtenagentur AP projiziert den Demokraten Troy Jackson als Sieger der Senatswahl in Maine. Er setzt sich laut dieser Projektion gegen die republikanische Senatorin Susan Collins durch. Das berichtet NPR in einem Text, den der Sender KPBS übernimmt, unter Berufung auf die AP (zuletzt aktualisiert gegen 8 Uhr MEZ am 4. November 2026). Die Uhrzeit der Projektion nennt der Bericht nicht. Es ist eine Projektion, kein amtliches Endergebnis.

Collins hatte ihre Niederlage schon vor der Projektion eingeräumt. Laut Newsweek hatte der Sender CNN das Rennen bereits kurz nach 6:15 Uhr MEZ für Jackson projiziert.

Laut Decision Desk HQ lag Jackson bei 53,0 Prozent, Collins bei 45,8 Prozent (Stand 6:18 Uhr MEZ, etwa 67 Prozent der Stimmen ausgezählt). Maine wählt mit Ranked Choice. Eine weitere Auszählungsrunde ist nur nötig, wenn niemand mehr als die Hälfte der Stimmen erhält. Eine Angabe dazu von der Wahlbehörde fand sich bis 10:20 Uhr MEZ nicht.

Der Sitz war bisher in republikanischer Hand. An der projizierten Mehrheit im Senat ändert Maine nichts. In der Rechnung dort kämen die Demokraten mit den projizierten Siegen in Texas, Ohio, Kansas, Iowa, Michigan und Maine auf 53 Sitze, die Republikaner auf 46.

Ohne Projektion ist damit nur noch Alaska. Dort liegen Mary Peltola (D) und Senator Dan Sullivan (R) laut ersten Berichten knapp beieinander, eine Zahl ließ sich bis 10:20 Uhr MEZ nicht an der Wahlbehörde prüfen. Die Ranked-Choice-Auszählung folgt am 18. November, mehr dazu bei der Auszählung. Die Balken in der Wahlnacht zeigen weiter die Prognosen vom Wahltag.

Alle Meldungen