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Südkoreas Premierministerin Han erwartet nach der Kongresswahl keine großen Änderungen im Verhältnis zu den USA

Beide US-Parteien hielten das Bündnis für wichtig, sagt Han im Haushaltsausschuss, die Ministerien prüften nun die Folgen für Seouls Strategie.

Südkoreas Premierministerin Han Seong-sook erwartet nach der Kongresswahl keine großen Veränderungen im Verhältnis ihres Landes zu den USA. Das sagte sie am Donnerstag im Haushaltsausschuss der Nationalversammlung, nachdem ein Abgeordneter sie um eine Einschätzung des Wahlergebnisses gebeten hatte. Die Nachrichtenagentur Yonhap meldete das um 05:53 Uhr MEZ, veröffentlicht unter anderem in der Korea Times und im Korea Herald.

Han begründet ihre Erwartung damit, dass sowohl die Demokraten als auch die Republikaner das Bündnis beider Länder für wichtig hielten. Sie rechne deshalb nicht mit „sehr großen Veränderungen“ in den Beziehungen zu Korea. Der Sieg der Demokraten sei deutlicher ausgefallen als erwartet, sagte sie laut Yonhap.

Zur Strategie Seouls gegenüber Washington sagte Han, manche Punkte müssten einzeln und genau analysiert werden, bei anderen seien zusätzliche Maßnahmen nötig. Die zuständigen Ministerien prüften das derzeit. Welche Punkte sie meint, sagte sie laut den Berichten nicht.

Ähnlich hatte sich am Mittwoch Japans Regierungssprecher Minoru Kihara geäußert: Das Bündnis mit den USA sei unabhängig vom Wahlergebnis der Grundpfeiler der japanischen Außen- und Sicherheitspolitik. Südkoreanische Leitartikel hatten dagegen gewarnt, Trump könne nach der Niederlage außenpolitische Erfolge auf Kosten der Verbündeten suchen. Mehr unter Meldungen.

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