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Midterms 2026

In Mexiko erwarten 64 Prozent, dass Trump geschwächt aus der Kongresswahl hervorgeht

Eine Umfrage der Zeitung El Financiero zeigt zugleich wachsende Skepsis gegenüber dem Verhältnis zwischen Sheinbaum und Trump.

Die mexikanische Zeitung El Financiero hat am 3. November 2026 ihre Monatsumfrage für Oktober veröffentlicht. Sie enthält erstmals Fragen zur Kongresswahl in den USA. Autor ist der Umfrageleiter der Zeitung, Alejandro Moreno.

Erhebung. Telefonische Befragung von 800 Erwachsenen in Mexiko vom 15. bis 20. Oktober 2026, Zufallsstichprobe aus Festnetz- und Mobilnummern in allen 32 Bundesstaaten. Die Fehlerspanne liegt laut El Financiero bei plus/minus 3,5 Prozentpunkten bei 95 Prozent Konfidenz.

Zur Kongresswahl:

  • 38 Prozent interessieren sich sehr oder etwas für die Wahl. Das ist laut der Zeitung ähnlich wie vor der Präsidentschaftswahl 2024.
  • 64 Prozent erwarten, dass Präsident Trump nach der Wahl geschwächt dasteht.
  • 20 Prozent erwarten, dass er gestärkt daraus hervorgeht.
  • 16 Prozent haben keine Meinung.

Zum Verhältnis zu den USA:

  • 34 Prozent halten das Verhältnis zwischen Präsidentin Sheinbaum und Trump für gut oder sehr gut, vorher waren es 42 Prozent.
  • 54 Prozent meinen, die Verhandlungen über das Handelsabkommen T-MEC (USMCA) laufen gut, vorher 60 Prozent.
  • 35 Prozent wollen beim Kampf gegen das organisierte Verbrechen stärker mit den USA zusammenarbeiten (Januar 23 Prozent, Juli 28 Prozent). 59 Prozent wollen vor allem die Souveränität verteidigen und die USA heraushalten (Januar 76 Prozent).
  • 64 Prozent lehnen einen Militäreinsatz der USA gegen Kartelle in Mexiko ab, 33 Prozent befürworten ihn. Im Januar waren es 78 zu 21 Prozent.

Für die Vergleichswerte beim Verhältnis Sheinbaum–Trump und beim Handelsabkommen nennt der Artikel keinen Monat. Sheinbaums Zustimmung lag im Oktober bei 69 Prozent (El Financiero, 3. November 2026).

Die Umfrage gibt Erwartungen in Mexiko wieder, keine Vorhersage des Wahlausgangs. Frühere Meldungen zu Mexikos Regierung und Presse stehen unter Meldungen, die Prognosen beim Senat und beim Repräsentantenhaus.

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