Sheinbaum will das Ergebnis der Kongresswahl respektieren und die Wahl am Wahltag nicht bewerten
In ihrer Morgenpressekonferenz lehnt Mexikos Präsidentin jede Einschätzung ab und nennt den Streit um Inseln im Río Bravo ein Wahlkampfthema in den USA.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat sich am Wahltag in ihrer Morgenpressekonferenz im Nationalpalast zur Kongresswahl in den USA geäußert. Eine Bewertung lehnte sie ab. Laut dem Portal Infobae sagte sie: „No nos corresponde opinar el día de hoy“, also: Es steht uns heute nicht zu, eine Meinung zu äußern. Die Auszählung in den USA dauere nicht nur einen Tag. Mexiko werde das Ergebnis abwarten und es respektieren, wie es auch ausfällt. Mexiko gehe seinen eigenen Weg weiter (Infobae, Samantha Godinez, 3. November 2026, 16:40 Uhr MEZ).
In derselben Pressekonferenz sprach Sheinbaum über Inseln im Grenzfluss Río Bravo, die von US-Seite als Teil von Texas bezeichnet werden. Laut Infobae nannte sie das eine Erklärung im Wahlkampf. Über die Inseln entscheide die gemeinsame Grenzkommission von Mexiko und den USA. Wer den Anspruch erhoben hat, nennt der Bericht nicht (Infobae, 3. November 2026, 16:14 Uhr MEZ).
Zum Handelsabkommen mit den USA äußerte sie sich laut den Berichten an diesem Tag nicht. Ein amtliches Protokoll der Pressekonferenz lag bis zum frühen Abend nicht vor. Es ist die Haltung der mexikanischen Regierung. Frühere Meldungen zu Mexiko stehen unter Meldungen. Wann die Ergebnisse kommen, steht bei der Wahlnacht.