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Midterms 2026

Lawrow sieht keinen Grund für die Annahme eines US-Atomschlags gegen den Iran und spricht von Stimmungsmache vor der Wahl

Der russische Außenminister reagiert am Wahltag auf Äußerungen des US-Moderators Tucker Carlson.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am 3. November 2026 eine Frage beantwortet, die die Kongresswahl mit dem Konflikt um den Iran verbindet. Auf einer Pressekonferenz fragte ihn die Agentur Interfax nach Äußerungen des US-Moderators Tucker Carlson zu einem möglichen Atomschlag der USA gegen den Iran.

Lawrow sagte laut der Agentur Interfax, er sehe keine realen Gründe für einen solchen Schluss. Aus anderen Quellen werde das nicht bestätigt. Russland habe sich deswegen nicht eigens an die USA gewandt. Lawrow deutete die Äußerung als Wahlkampf: „Такой разогрев предвыборного состояния избирателей – он иногда используется“, also: Ein solches Anheizen der Stimmung der Wähler vor einer Wahl werde manchmal genutzt. Interfax schreibt dazu, Moskau gehe davon aus, dass die Äußerung am Vorabend der Zwischenwahl fiel (Interfax, 3. November 2026, 11:57 Uhr MEZ).

Eine Erwartung an den Ausgang der Wahl äußert Lawrow nicht. Der Kreml hatte die Wahl am Vortag eine innere Angelegenheit der USA genannt. Es ist die Sicht der russischen Regierung. Wie andere Regierungen die Wahl sehen, steht unter Meldungen. Wann die Ergebnisse kommen, steht bei der Wahlnacht.

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