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Midterms 2026

Chinas Außenamt antwortet auf die Frage nach Angriffen auf den Iran nach der Kongresswahl mit einem Aufruf zum Dialog

Sprecherin Mao Ning lässt die Wahl selbst unkommentiert und verweist auf die Linie von Außenminister Wang Yi.

Chinas Außenministerium hat am Wahltag eine Frage beantwortet, die die Kongresswahl mit dem Nahen Osten verbindet. In der regulären Pressekonferenz am 3. November 2026 um 8:00 Uhr MEZ fragte ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP, ob China fürchte, dass die USA oder Israel nach der Kongresswahl ihre Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen.

Sprecherin Mao Ning ging auf die Wahl selbst nicht ein. Sie verwies auf Außenminister Wang Yi, der Chinas Haltung zur Lage am Golf bereits dargelegt habe. China sei seit jeher der Ansicht, „militärische Mittel helfen nicht, das Problem zu lösen“. Sie verschärften nur die Spannungen und lägen in niemandes Interesse. Die beteiligten Seiten sollten Streit durch Dialog und Verhandlungen beilegen.

Die Antwort gibt The Paper wieder, ein staatlich kontrolliertes Medium aus Shanghai (The Paper, 3. November 2026, 8:26 Uhr MEZ). Das amtliche Protokoll des Außenministeriums war zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht.

Die Frage greift eine Sorge auf, die auch in der Presse anderer Länder steht: dass nach der Wahl neue Angriffe auf den Iran folgen könnten. Eine Erwartung an den Ausgang der Wahl äußert Peking nicht. Es ist die Haltung der chinesischen Regierung. Wie andere Regierungen die Wahl sehen, steht unter Meldungen. Wann die Ergebnisse kommen, steht bei der Wahlnacht.

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