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Midterms 2026

In Kanada wünschen sich 70 Prozent einen Kongress mit demokratischer Mehrheit in beiden Kammern

Umfrage von Liaison Strategies unter 1.000 Kanadiern zur Kongresswahl, erhoben vom 18. bis 31. Oktober 2026.

Eine große Mehrheit in Kanada wünscht sich nach der Kongresswahl eine demokratische Mehrheit in Repräsentantenhaus und Senat. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Liaison Strategies aus Toronto. Befragt wurden 1.000 Kanadier vom 18. bis 31. Oktober 2026, automatisiert per Telefon über Festnetz und Mobilfunk. Die Ergebnisse sind nach dem Zensus 2021 gewichtet, die Fehlermarge liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten. Veröffentlicht hat Liaison sie am 2. November um 11 Uhr MEZ (Liaison Strategies).

Wunsch für den Kongress. 70 Prozent wünschen sich, dass die Demokraten beide Kammern kontrollieren. 10 Prozent wünschen sich das für die Republikaner, 11 Prozent eine geteilte Kontrolle. Unter Wählern der Konservativen Partei Kanadas sind es 44, 23 und 21 Prozent.

Am besten für Kanada. 65 Prozent halten eine demokratische Mehrheit in beiden Kammern für das Beste für Kanada, 8 Prozent eine republikanische. Unter Wählern der Konservativen sind es 41 zu 22 Prozent.

Erwartungen. 48 Prozent erwarten, dass das Verhältnis zwischen Kanada und den USA nach der Wahl etwa gleich bleibt. 23 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, 18 Prozent mit einer Verschlechterung, 11 Prozent sind unsicher. 66 Prozent meinen, eine demokratische Mehrheit in mindestens einer Kammer würde Trumps Vorhaben stark oder etwas begrenzen, 22 Prozent sagen stark.

Trump und Aufmerksamkeit. 13 Prozent der Befragten heißen Trumps Amtsführung gut, 81 Prozent lehnen sie ab. 60 Prozent verfolgen die Wahl sehr oder etwas aufmerksam, bei den über 65-Jährigen 82 Prozent, bei den 18- bis 34-Jährigen 38 Prozent. „Canadians have a clear preference for who controls Congress“, sagt David Valentin von Liaison Strategies.

Die Umfrage misst Wünsche und Erwartungen in Kanada, nicht den Ausgang der Wahl. Zum Streit zwischen Ottawa und Washington über Einmischungsvorwürfe und zu den Handelsgesprächen siehe Meldungen. Die Prognosen für beide Kammern stehen beim Senat und beim Repräsentantenhaus.

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