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Midterms 2026

Jedes zweite Unternehmen in Deutschland erwartet nach der Kongresswahl keine Änderung der US-Handelspolitik

Bitkom-Befragung von 602 Unternehmen in Deutschland zur Verlässlichkeit der USA, erhoben in den Kalenderwochen 33 bis 39 des Jahres 2026.

Viele Unternehmen in Deutschland erwarten von der Kongresswahl keine Wende in der US-Handelspolitik. Das zeigt eine Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Befragt wurden telefonisch 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland, in den Kalenderwochen 33 bis 39 des Jahres 2026. Bitkom nennt die Befragung repräsentativ und hat sie am 30. Oktober veröffentlicht (Bitkom).

Nach der Wahl. 51 Prozent erwarten keine wesentliche Veränderung in der Handelspolitik unter Präsident Trump. 30 Prozent rechnen mit mehr Verlässlichkeit, 13 Prozent mit noch weniger.

Verlässlichkeit. 59 Prozent nehmen die USA derzeit nicht als verlässlichen Partner für Deutschland wahr: 25 Prozent sagen eher nicht, 34 Prozent überhaupt nicht. 38 Prozent halten die USA für verlässlich, davon 24 Prozent für eher und 14 Prozent für sehr verlässlich.

Abhängigkeit. 87 Prozent der Unternehmen, die digitale Technik und Dienste aus den USA beziehen, sehen sich davon abhängig, 47 Prozent sogar stark. 73 Prozent aller befragten Unternehmen sorgen sich über Deutschlands digitale Abhängigkeit von den USA.

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sagt zur Verlässlichkeit der USA: „Diese Verlässlichkeit hat zuletzt gelitten und muss wiederhergestellt werden.“

Befragt wurden Unternehmen, nicht die Bevölkerung. Die Erhebung endete mehr als einen Monat vor der Wahl. Wie die Bevölkerung in Deutschland die USA sieht, zeigt die YouGov-Umfrage unter Meldungen. Die Prognosen für beide Kammern stehen beim Senat und beim Repräsentantenhaus.

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