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Midterms 2026

Japans Außenminister Motegi will das Bündnis mit den USA unabhängig vom Ausgang der Kongresswahl stärken

Was Tokio am Tag vor der Wahl zu den Beziehungen mit den USA sagt, Stand 2. November 2026.

Japans Regierung äußert sich nicht zum Ausgang der Kongresswahl, will aber an ihrem Kurs gegenüber den USA festhalten. Das sagte Außenminister Toshimitsu Motegi am Montag, dem 2. November, um 14:07 Uhr Ortszeit in Tokio, also um 6:07 Uhr MEZ. Er antwortete auf eine Frage der Nachrichtenagentur Kyodo (Außenministerium Japan, Protokoll der Pressekonferenz).

Zur Wahl. Motegi war nach eigenen Worten bis zum Vortag in Atlanta. In den USA sei die Wahl das beherrschende Thema. Weil es um die Innenpolitik eines anderen Landes gehe, wolle er sie als Regierung nicht kommentieren. Japan verfolge sie aber „mit Interesse“.

Zum Bündnis. Das Bündnis mit den USA sei die Grundlage der japanischen Außen- und Sicherheitspolitik. Unabhängig vom Wahlergebnis sei ein starkes Bündnis für Japans Interessen und für Frieden und Stabilität in der Welt unverzichtbar. Die Zusammenarbeit solle auf allen Ebenen weiter vertieft werden, auch zwischen den Regierungschefs und den Außenministern.

Ähnlich hatten sich zuvor Bundeskanzler Merz und der Kreml geäußert: Sie erwarten keinen grundlegenden Kurswechsel der USA, siehe Meldungen. Die Prognosen für beide Kammern stehen beim Senat und beim Repräsentantenhaus.

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