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Midterms 2026

Irans Außenamtssprecher Baghaei erwartet von der Kongresswahl kein neues Amerika

Teheran rechnet laut seinem Außenministerium nach der Wahl nicht mit einer anderen Politik der USA gegenüber Iran.

Iran erwartet von der Kongresswahl am 3. November keinen Wandel der US-Politik. Das sagte Esmaeil Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, am 2. November 2026 bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz in Teheran.

Laut dem pakistanischen Sender Samaa TV antwortete Baghaei auf eine Frage zur Wahl, Iran rechne nicht damit, dass aus ihr ein neues Amerika hervorgehe. Washington habe in den vergangenen zwei Jahren wiederholt auf Krieg gesetzt und diplomatische Prozesse untergraben. Iran müsse auf alle Szenarien vorbereitet sein. Der Finanzdienst Newsquawk meldete die Aussage um 9:25 Uhr MEZ.

In derselben Pressekonferenz sagte Baghaei laut Samaa TV, Iran habe seine Bedingungen an die USA übermittelt, die Entscheidung liege nun in Washington.

Damit reiht sich Teheran bei den Regierungen ein, die von der Wahl keinen außenpolitischen Kurswechsel der USA erwarten. Ähnlich hatten sich zuvor der Kreml und Bundeskanzler Merz geäußert, siehe Meldungen.

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