Bundesrichterin weist Klage der US-Regierung gegen die Zertifizierung in Alaska ab
Das Justizministerium wollte die Beglaubigung der Senatswahl blockieren lassen, falls Amtsinhaber Sullivan verliert.
Eine Bundesrichterin in Alaska hat am Sonntag, dem 1. November 2026, eine Klage des US-Justizministeriums zur Senatswahl abgewiesen. Das berichtet CBS News in einem Eintrag von 13:46 Uhr Ortszeit der Ostküste, 19:46 Uhr MEZ.
Das Ministerium wollte eine einstweilige Anordnung erreichen. Sie hätte die Zertifizierung der Senatswahl blockiert, falls der republikanische Amtsinhaber Dan Sullivan gegen die Demokratin Mary Peltola verliert. Hintergrund ist ein zweiter Kandidat namens Daniel J. Sullivan auf dem Stimmzettel, laut CBS ein Lehrer und unabhängiger Kandidat. Das Ministerium warf ihm vor, mit gleichem Namen und gleicher Parteiangabe anzutreten, und sah darin eine gezielte Verwirrung der Wähler zugunsten von Peltola.
Richterin Sharon L. Gleason begründete die Abweisung in einer 20-seitigen Anordnung mit fehlender Klagebefugnis. Die Regierung habe nicht dargelegt, dass ein Urteil den behaupteten Schaden beheben könne. Ob das Ministerium in Berufung geht, ist nicht bestätigt. Die Akte ist bei CourtListener einsehbar.
Am Ablauf ändert sich damit vorerst nichts. In der Wahlnacht gibt es aus Alaska nur Erstpräferenzen, die Ranked-Choice-Auszählung folgt am 18. November, die Zertifizierung am 25. November. Mehr dazu unter Auszählung.