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Midterms 2026

Mexiko will ein Handelsabkommen mit den USA möglichst noch vor der Kongresswahl

Präsidentin Sheinbaum zu den Gesprächen über Zölle und das T-MEC, Stand 28. Oktober 2026.

Mexikos Regierung versucht, mit Washington noch vor der Kongresswahl am 3. November ein Wirtschaftsabkommen zu schließen. Das sagte Präsidentin Claudia Sheinbaum am 28. Oktober in ihrer Morgen-Pressekonferenz, berichten Infobae und El Imparcial.

Die Gespräche. Es geht um die Überprüfung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens T-MEC (in den USA USMCA). Laut Infobae sprach Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard wenige Tage zuvor mit US-Handelsminister Howard Lutnick und Botschafter Ronald Johnson. Geprüft werde, ob eine Einigung vor der Wahl machbar ist. Bei den nichttarifären Handelshemmnissen sei fast alles gelöst, sagte Sheinbaum. Offen sei vor allem eine deutliche Senkung der US-Zölle nach Section 232 auf Autos, Stahl und Aluminium.

Die Wahl. Ein Risiko für die Verhandlungen durch die Wahl sieht Sheinbaum laut Infobae nicht. Die Arbeit mit den USA laufe unabhängig vom Ergebnis weiter. Mit Blick auf wechselnde Signale aus Washington, eine Einigung stehe bevor, riet sie laut El Imparcial zu „mucha paciencia y serenidad“, also viel Geduld und Gelassenheit. Trump sei in dieser Woche ebenfalls im Wahlkampf.

Die Aussagen stammen aus Presseberichten. Das amtliche Protokoll der Pressekonferenz konnte noch nicht eingesehen werden. Wie die Bevölkerung in Mexiko die USA sieht, steht in der Pew-Umfrage unter Meldungen.

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